Die Internationale Schule für Holocaust-Studien (ISHS)

Fünf Gedichte, Fünf Bilder

Ein Unterrichtsentwurf mit ausgewählten Holocaust-Gedichten

Von Jackie Metzger und Liz Elsby
Übersetzung und Redaktion: Franziska Reiniger, Anna Stocker

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler im Alter von 17 bis 18 Jahre
Dauer: 1-2 Stunden

Inhalt:


Grundgedanken

Diese Einheit ist für Lehrerinnen und Lehrer der Fächer Kunst und Literatur gedacht, die eine künstlerische Herangehensweise an das Thema des Holocaust suchen. Die Idee, Gedichte im Unterricht einzusetzen, um Schülerinnen und Schüler für das Thema Holocaust zu interessieren, basiert auf der Annahme, dass Gedichte, im Gegensatz zur historischen Darstellung, einen persönlichen Zugang zum Thema ermöglichen.

Einleitung

„Fünf Gedichte, Fünf Bilder“ ist ein Unterrichtsentwurf, der verschiedene Aspekte des Holocausts thematisiert und ein breites Spektrum an Diskussionsmöglichkeiten bietet. Zu jedem der fünf hier vorgestellten Gedichte gibt es jeweils eine Zeichnung der Künstlerin Liz Elsby, die sie eigens für diesen Unterrichtsentwurf geschaffen hat. Die Zeichnungen geben ihre eigenen Eindrücke zu jedem Gedicht wieder.
Diese interdisziplinäre Methode von Kunst und Literatur ermöglicht eine Auseinandersetzung mit dem Holocaust auf verschiedenen Ebenen.

Die Ziele des Unterrichtsentwurfes sind:

  • Das Analysieren von Gedichten und Zeichnungen.
  • Die Auseinandersetzung mit dem Holocaust über persönliche und künstlerische Herangehensweisen.
  • Die Auseinandersetzung mit historischen Themen wie Deportationen und das Leben im Ghetto
  • Die Auseinandersetzung mit der Thematik: Täterinnen und Täter, Bystander, Mitläuferinnen und Mitläufer sowie Profiteurinnen und Profiteure.
  • Die Untersuchung der Frage nach jüdischer Identität und Religion nach dem Holocaust.
  • Der Umgang mit dem Holocaust heute und die Implikationen für die Zukunft.
  • Im Anschluss an die Auseinandersetzung mit den Gedichten und Bildern, besteht die Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler, sich selbst auf kreative Weise auszudrücken.

Die Wahl der Gedichte in dieser Einheit umfasst die Zeit vor, während und nach dem Holocaust. Die fünf Gedichte bilden jedoch kein umfassendes Bild des Holocaust, sondern stellen eine Vielzahl an ausgewählten Themen vor. Diese werden in der folgenden Tabelle umrissen:

Dichter Gedicht Thema
Primo Levi Sch’ma In diesem Gedicht steht die Weitergabe der Erinnerung und der Verantwortung an die nächsten Generationen im Mittelpunkt.
Paul Celan Psalm Dieses Gedicht beschäftigt sich mit dem Thema Glauben und der Beziehung des Menschen zu Gott.
Pavel Friedman Der Schmetterling In diesem Gedicht werden Eindrücke über das Leben im Ghetto von einem jugendlichen Insassen beschrieben.
Dan Pagis Mit Bleistift geschrieben im verplombten Waggon Dan Pagis greift verschiedene Themen in diesem Gedicht auf, wie Deportationen, das Familienleben während der Shoah und den Themenkomplex Täterschaft.
Martin Niemöller Als sie die Juden holten In diesem Gedicht geht es um die Bystander, Mitläuferinnen und Mitläufer sowie Profiteurinnen und Profiteure während der Shoah.

Nach jedem Gedicht sind die biographischen Angaben des Dichters zu finden. Klicken Sie hier, um ein PDF-Dokument mit den biographischen Daten aller Autoren zu öffnen.

Die Stimme der Künstlerin

Hier kann ein Interview mit der Malerin Liz Elsby eingesehen werden.

Vorschlag zur Stundengestaltung

Um sich intensiv mit den fünf ausgewählten Gedichten zu beschäftigen und dennoch im zeitlichen Rahmen zu bleiben, bietet es sich an, die Klasse in fünf Kleingruppen aufzuteilen und jeder Gruppe ein Gedicht mit einigen Diskussionsfragen auszuhändigen. Nach der Diskussion in den Kleingruppen und der Vorstellung der Ergebnisse vor der gesamten Klasse kann die Lehrerin oder der Lehrer das Interview mit der Künstlerin präsentieren.

Sch’ma / Primo Levi [1]

Sch’ma / Primo Levi. Artwork: Liz Elsby

Ihr, die ihr sicher wohnt
In euren gewärmten Häusern,
Ihr, die ihr bei der Heimkehr am Abend
Warmes Essen findet und Freundesgesichter:

Fragt, ob das ein Mann ist:
Der arbeitet im Schlamm
Der kennt keinen Frieden
Der kämpft um ein Stück Brot
Der stirbt auf ein Ja, auf ein Nein hin.
Fragt, ob das eine Frau ist:
Kahlgeschoren und ohne Namen
Ohne Kraft der Erinnerung mehr
Leer die Augen und kalt der Schoß
Wie eine Kröte im Winter.

Denkt, daß dieses gewesen:
Diese Worte gebiete ich euch.
Ins Herz schärft sie euch ein,
Wenn ihr im Haus seid oder hinausgeht,
Wenn ihr euch niederlegt oder erhebt:
Sprecht sie wieder und wieder zu euren Söhnen.
Sonst sollen eure Häuser zerbersten,
Krankheiten über euch kommen,
Eure Nachgeborenen das Gesicht von euch wenden.
(10. Januar 1946)

Primo Levi, ein italienisch-jüdischer Dichter und Schriftsteller, wurde 1919 in Turin geboren. Vor dem Zweiten Weltkrieg war er als Chemiker tätig. 1943 wurde er verhaftet und nach Auschwitz deportiert, wo er u.a. aufgrund seiner Ausbildung zum Chemiker, die die Nazis als nützlich ansahen, überlebte. In seinem bekanntesten Prosawerk „Ist das ein Mensch?” beschreibt Levi seine Erfahrungen in Auschwitz, die ihn ein Leben lang plagten. 1987 kam er unter bisher ungeklärten Umständen ums Leben.

Diskussionsvorschläge für Lerngruppen

  1. Das Format des Gedichtes ist beachtenswert. Es besteht aus drei Strophen, in denen die Beschreibung des Holocausts zwischen dem komfortablen Leben der Nachkriegszeit im ersten Vers und einem Aufruf zu Erinnerung an die Shoah im letzten Vers eingeschlossen ist.
  2. Der letzte Vers lehnt sich an einen Teil des zentralen Gebets in der jüdischen Liturgie an, das Sch’ma, welches zugleich das erste Wort des Gebets ist (dt. „höre”).[2] Levis Umformulierung dieser vier Zeilen in einem Gedicht stellen den Hintergrund dieses kraftvollen Aufrufs zur Erinnerung und Warnung an zukünftige Generationen.
  3. Interpretieren Sie mithilfe des persönlichen Erfahrungshintergrundes des Autors die extreme Bedrohung in den letzten drei Zeilen, welche ein Jahr nach Levis Befreiung aus Auschwitz-Birkenau geschrieben wurden.
  4. Inwiefern nehmen die Bilder von Liz Elsby die Themen des Gedichts auf? Wie können die Figuren in den Bildern interpretiert werden?
Psalm / Paul Celan [3]

Psalm / Paul Celan. Artwork: Liz Elsby

Niemand knetet uns wieder aus Erde und Lehm,
niemand bespricht unsern Staub.
Niemand.

Gelobt seist du, Niemand.
Dir zulieb wollen
wir blühn.
Dir
entgegen.

Ein Nichts
waren wir, sind wir, werden
wir bleiben, blühend:
Die Nichts-, die
Niemandsrose.

Mit
dem Griffel seelenhell,
dem Staubfaden himmelswüst,
der Krone rot
vom Purpurwort, das wir sangen
über, o über
dem Dorn

Paul Celan wurde 1920 in Czernowitz, Bukowina, geboren. 1942 erlebte er, wie seine Eltern nach Auschwitz deportiert wurden. Er überlebte den Holocaust in anderen Konzentrationslagern, erholte sich jedoch nie von seinem Leidensweg und beging im Jahr 1970 Selbstmord.

Diskussionsvorschläge für Lerngruppen

  1. Dieses Gedicht wurde 1963 im Sammelband Niemandsrose vom Fischerverlag veröffentlicht. Das Thema der Beziehung zwischen Gott und dem Menschen, welches Paul Celan zum Hauptmotiv dieses Gedichtes macht, ist in vielen seiner Gedichten zu finden.
  2. Der Titel steht im Kontrast zum Inhalt des Gedichts und schafft eine Spannung durch die Verneinung Gottes und der Menschheit. Im Allgemeinen sind Psalmen Ausdruck eines verlässlichen Vertrauensverhältnisses zwischen Gott und Mensch. Das genaue Gegenteil ist hier der Fall, wofür sich ausreichende Beispiele bzw. Themen im Gedicht ausmachen lassen.
  3. Welche Gegensätze werden im letzten Vers miteinander verglichen? Dieser Vers beschreibt die Rose und endet dennoch nicht mit ihrer Schönheit, sondern mit ihrem äußeren Schutzmechanismus, „dem Dorn”.
  4. Die folgenden Punkte können in die Diskussion aufgenommen werden:
    • Die Bedeutung der Rose und ihrer schützenden Dornen
    • Die Form der Rose im Bild: Spiegelt sie die Zweideutigkeit von Celans „Niemandsrose” wieder?
    • Was kommt in der Zeichnung in Bezug auf die Platzierung der Rose in der einen Ecke und die Dornen auf der anderen Seite zum Ausdruck?
Der Schmetterling / Pavel Friedman [4]

Der Schmetterling / Pavel Friedman. Artwork: Liz Elsby

Der letzte, der allerletzte,
so kräftig, hell, gelb schimmernd,
als würden sich die Tränen der Sonne
auf einem weißen Stein niederlassen.
So ein tiefes, tiefes Gelb
er hebt sich ganz leicht nach oben.
Er verschwand weil, so glaube ich,
weil er der Welt
einen Abschiedskuss geben wollte.
Seit sieben Wochen habe ich hier gelebt.
Eingepfercht im Ghetto.
Aber ich habe hier meine Freunde gefunden.
Der Löwenzahn verlangt nach mir
und die weißen Kerzen der Kastanien im Hof.
Aber ich habe niemals
einen zweiten Schmetterling gesehen.
Dieser Schmetterling war der letzte seiner Art.
Schmetterlinge leben nicht hier,
im Ghetto.

Von dem jungen Dichter Pavel Friedman ist nur wenig bekannt. Es ist anzunehmen, dass er 17 Jahre alt war, als er das Gedicht „Der Schmetterling” am 4. Juni 1942 im Ghetto Theresienstadt schrieb. Sein Werk wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zusammen mit Kinderzeichnungen in einem geheimen Versteck gefunden. Friedman wurde nach Auschwitz deportiert, wo er am 29. September 1944 umkam.

Diskussionsvorschläge für Lerngruppen

  1. Das Gedicht wechselt zwischen Optimismus und Pessimismus. Schülerinnen und Schüler, die sich ungefähr im gleichen Alter befinden wie Friedman, als er das Gedicht „Der Schmetterling“ schrieb, können die positiven und negativen Beschreibungen im Gedicht auflisten.
  2. Der Fokus des jungen Dichters auf den Schmetterling kann in Bezug auf dessen symbolische Kraft, die er im Leben eines Menschen im Ghetto gespielt haben mag, verstanden werden.
  3. In Pavel Friedmans Gedicht spielen Farben eine wichtige Rolle. Der Kontrast zwischen hell und dunkel steht in diesem Gedicht parallel zu den Extremen Optimismus und Pessimismus.
  4. In Bezug auf die Zeichnung können folgende Punkte diskutiert werden:
    • Die Größe des Schmetterlings.
    • Die Position des Schmetterlings am Rand und in der Ecke.
Mit Bleistift geschrieben im verplombten Waggon / Dan Pagis [5]

Mit Bleistift geschrieben im verplombten Waggon  / Dan Pagis. Artwork: Liz Elsby

hier in diesem Transport
bin ich Eva
mit Abel meinem Sohn
wenn ihr meinen großen Sohn seht
Kain Adams Sohn
sagt ihm daß ich

Dan Pagis war ein israelischer Schriftsteller, der 1930 in Bukovina, Rumänien, geboren wurde. Seine frühen Lebensjahre verbrachte er in einem Konzentrationslager in der Ukraine, vormals Rumänien. Über diese Phase seines Lebens wollte er selbst nie sprechen. Pagis wanderte 1946 ins vorstaatliche Israel aus, wo er mittelalterliche hebräische Literatur an der Hebräischen Universität in Jerusalem unterrichtete. Er wurde zu einer der bedeutenden Stimmen der modernen israelischen Literatur. In seinen Gedichten tauchen immer wieder indirekte Verweise auf den Holocaust auf, die zusätzlich durch seinen Gebrauch biblischer oder mystischer Bilder durchzogen werden. Dan Pagis starb 1986 in Jerusalem.


Diskussionsvorschläge für Lerngruppen

  1. In sechs kurzen Versen gelingt es Pagis in diesem sehr knappen und konzentrierten Gedicht viel von dem Schmerz und dem Terror des Holocaust auszudrücken. Den Rahmen des Gedichts liefert die biblische Erzählung von der ersten Familie (Adam, Eva, Kain und Abel) auf der Erde. Das Herzstück des Gedichts bildet die Bitte der Mutter, ihrem Sohn Kain eine Nachricht zukommen zu lassen, welche jedoch nicht ausformuliert wird.
  2. Mindestens vier Themen treten aus den kurzen Versen des Gedichts hervor: der erste Brudermord in der Geschichte der Menschheit, das Bedürfnis ein Zeugnis zu hinterlassen, die Stellung und Rolle von Müttern in den beiden Tragödien, und schließlich der Holocaust selbst. Abels Ermordung durch seinen Bruder Kain im Buch Genesis wird von Pagis nur am Rande berührt. Ebenso erscheint der Kontext des Holocaust nur hintergründig im Titel. Diese nur angedeuteten Berührungspunkte zum Thema der Shoah verstärken die Aussagen des Gedichts.
  3. Dan Pagis stellt eine Verbindung zwischen dem ersten Mord in der Geschichte, und dem damit verbundenen Potential des Menschen, Böses zu tun, und dem vielfachen Morden während des Holocaust her, indem er die biblische Geschichte von Kain und Abel durch den Titel des Gedichts mit dem Holocaust verknüpft.
  4. Die Schülerinnen und Schüler können sich überlegen, ob eines der genannten Themen (s.o.) die Künstlerin ganz besonders beschäftigt hat oder ob sie eventuell mehr als eines der Themen in ihrem Kunstwerk wiederfinden.
  5. Das Kunstwerk wirft die Frage auf, welche Familie hier gemeint ist. Adam und Eva aus der Bibel oder vielleicht Mutter und Kind im Kontext des Holocaust.
Als sie die Juden holten / Martin Niemöller [6]

Als sie die Juden holten / Martin Niemöller. Artwork: Liz Elsby

Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Sozialdemokrat.

Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.

Als sie die Juden holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Jude.

Als sie mich holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte.

Martin Niemöller war ein deutscher Pfarrer und Theologe. Er wurde 1892 in Deutschland geboren. Zunächst unterstützte er Hitlers Politik, lehnte sie jedoch später ab. Er wurde verhaftet und in die Konzentrationslager Sachsenhausen und Dachau deportiert. Im Jahr 1945 wurde er von den alliierten Truppen befreit und setzte seine Karriere in Deutschland als Geistlicher und als berühmter Pazifist fort.

Diskussionsvorschläge für Lerngruppen

  1. Dieses Gedicht thematisiert die Bystander, Mitläuferinnen und Mitläufer und Profiteurinnen und Proditeure während des Holocaust. Das lyrische Ich fühlt sich aufgrund seiner eigenen Schweigsamkeit im Angesicht des Nazi-Terrors schuldig und geht auf verschiedene Gruppierungen ein, die vom Nazi-Regime verfolgt wurden.
  2. Die Aussage des Gedichts ist, dass die Täterinnen und Täter aufgrund der passiven, eventuell auch gleichgültigen Haltung der Zivilbevölkerung freie Hand in der Durchführung ihrer Pläne hatten und kaum auf Widerstand stießen, als sie ihre Gegnerinnen und Gegner verhafteten.
  3. Die Zeichnung verdeutlicht die Gefahr der Verfolgung. Die Gewalt und die Furcht vor der Bedrohung kommen in diesem Kunstwerk deutlich zum Ausdruck. Die Künstlerin stellt die Verfolger bildlich in den Vordergrund und weist der Betrachterin und dem Betrachter die Perspektive des Bedrohten zu.

Über Ihre Rückmeldungen würden wir uns freuen, bitte wenden Sie sich diesbezüglich an
germany.education@yadvashem.org.il.



[1] Primo Levi: Sch’ma. In: Primo Levi: Zu ungewisser Stunde, Hanser Verlag, München 1998, S. 15, (Übersetzung von Moshe Kahn).
[2] Das „Sch’ma Israel” ist zentraler Bestandteil des täglichen Gebets. Es ist der älteste Ausdruck jüdischen Selbstverständnisses und beinhaltet eine Erklärung des Glaubens an die Einheit und Einzigkeit Gottes „Höre Jisrael! Adonai (ist) unser Gott; Adonai (ist) Eins.“ (Deuteronomium 6,4; siehe Talmud Sukkot 42a und Berachot 13b).
[3] Paul Celan, Psalm. Aus: ders., Die Niemandsrose. © S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 1963.
[4] Pavel Friedman: Der Schmetterling. Aus: Theresienstadt, Rada židovských náboženských obcí zemi České a Moravskoslezské, František Ehrmann, Ota Heitlinger, Europa-Verlag, 1968.
[5] Dan Pagis: Mit Bleistift geschrieben im verplombten Waggon, An beiden Ufern der Zeit. Ausgew. Gedichte und Prosa, hebräisch-deutsch, übers. v. Anne Birkenhauer, Straelener Manuskripte Verlag 2003, Straelen. S. 38/39.
[6] Frei nach Martin Niemöller; siehe auch: http://www.martin-niemoeller-stiftung.de/4/daszitat/a31.