Die Internationale Schule für Holocaust-Studien (ISHS)

Katalog der pädagogischen Materialien

In unserem Online-Katalog finden Sie Bücher, CDs, Filme und weitere Materialien für den pädagogischen Gebrauch.


„Gern wäre ich geflogen – wie ein Schmetterling“

„Gern wäre ich geflogen – wie ein Schmetterling“

Das Buch „Gern wäre ich geflogen - wie ein Schmetterling“ bietet die Möglichkeit, den Holocaust in der Grundschule bzw. Unterstufe zu thematisieren. Die Klassenlektüre ermöglicht den Lernenden, sich in die individuelle Lebensgeschichte eines Mädchens im gleichen Alter hinein zu versetzen. Gleichzeitig macht sie die Schülerinnen und Schüler erstmalig mit dem Thema des Holocaust vertraut.
Zielgruppe/Altersstufe: Lernende der Jahrgangsstufen 3 bis 6.

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Die Tochter, die wir uns immer gewünscht haben

Die Tochter, die wir uns immer gewünscht haben

Das Buch erzählt die Geschichte von Marta, einem jüdischen Mädchen, das in der schwierigen Realität von Verlust und Zerstörung zu überleben versucht und sich später in Israel ein neues Leben aufbaut. Marta Goren, die heute mit ihrem Mann Amos in der israelischen Stadt Rehovot lebt, wurde in Polen geboren und überlebte dort den Holocaust, da ihre Mutter sie als Achtjährige unter falscher Identität von ihrem Heimatort Tschortkov nach Warschau schickte. Dort nahm eine christliche Familie, die später von Yad Vashem als „Gerechte unter den Völkern“ anerkannt wurde, das Kind auf und rettete ihm so das Leben.

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Im Versteck – Die Geschichte einer Rettung

Im Versteck – Die Geschichte einer Rettung

Ehud Loeb spricht über den Novemberpogrom in Bühl.Ehud Loeb spricht über den Novemberpogrom in Bühl.

Das Buch erzählt die Geschichte eines jüdischen Kindes aus Deutschland, das mit Hilfe couragierter Retterinnen und Retter in der schwierigen Realität von Verlust und Zerstörung den Holocaust in Frankreich überlebt und sich in der Schweiz und später in Israel ein neues Leben aufbaut. Aus der Perspektive des heute bald 80-Jährigen Ehud Loeb, geboren als Herbert Odenheimer in Bühl in Baden, wird erzählt, wie er Ende 1940 im Alter von sechseinhalb Jahren mit seiner Familie, sämtlichen jüdischen Bürgerinnen und Bürgern seiner Heimatstadt und der gesamten Region Baden und Saarpfalz in das südfranzösische Lager Gurs deportiert wurde. Um ihr einziges Kind zu retten, gab ihn seine Mutter dort in die Obhut einer jüdisch-französischen Hilfsorganisation.
In wechselnden Verstecken, getrennt von seinen Eltern und unter falscher Identität konnte er dank der Hilfe jüdischer wie nicht-jüdischer Retterinnen und Retter überleben.

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„Durch unsere Augen gesehen“

„Durch unsere Augen gesehen“

„Durch unsere Augen gesehen“ präsentiert die Geschichte des Holocaust von der ideologischen Konzeption in der Vorkriegszeit bis in die Nachkriegsgeschichte. Das Buch besteht aus zwölf Kapiteln, die in chronologisch-thematischer Reihenfolge angeordnet sind. Die Tagebuchtexte und Berichte der damals jungen Zeitzeugen stehen dabei stellvertretend für die europäischen Länder, die vom Holocaust betroffen waren.
„Durch unsere Augen gesehen“ zeigt die Wahrnehmung des Geschehens, wie es Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren erleben mussten. Der Blickwinkel der Kinder ermöglicht es, einen ebenso authentischen wie emotionalen Einblick in diesen tragischen Abschnitt der Geschichte zu gewinnen. Die Unterrichtseinheit ist für Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe im Alter von 12 bis 15 Jahren geeignet.

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„Der Alltag im Warschauer Ghetto 1941“

„Der Alltag im Warschauer Ghetto 1941“

Die Unterrichtseinheit ist für Lernende ab der Jahrgangsstufe 9 konzipiert und befasst sich mit dem Alltagsleben der Jüdinnen und Juden im Warschauer Ghetto. Die Fotos, die diesen Alltag aus der Sicht eines deutschen Soldaten im Jahre 1941 dokumentieren, werden von authentischen Tagebuchausschnitten, Augenzeugenberichten und Dokumenten aus jüdischer Perspektive begleitet. Viele der damaligen Autoren und Zeitzeugen waren damals selbst noch Kinder und Jugendliche. Im Zentrum der Texte stehen u.a. Dilemmata des täglichen Lebens.
Die Einheit besteht aus einem Lehrerheft mit Hintergrundinformationen, pädagogischen Hinweisen, Zeitleisten und Literatur- sowie Webtipps. Das Schülerheft beinhaltet ausgewählte Berichte jüdischer Ghettobewohner, außerdem Diskussions- und Arbeitsaufträge.
Eine beiliegende CD enthält 31 Fotografien aus dem Warschauer Ghetto.

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“Doch die Geschichte endete anders…“

“Doch die Geschichte endete anders…“

“Doch die Geschichte endete anders…“ ist eine Unterrichtseinheit für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 10 zur Situation der Jüdinnen und Juden in Deutschland bis 1938.
Diese neue Ausgabe beruht auf der seit 1998 erfolgreichen Unterrichtseinheit Yad Vashems, die jedoch nun überarbeitet wurde, um insbesondere deutschsprachigen Curricula und damit den schulischen Anforderungen zu entsprechen.
Das Material selbst beginnt mit einem Blick in das jüdische Leben in der Weimarer Republik.
Die Jahre von 1933 an werden primär aus der innerjüdischen Perspektive geschildert. Bilder und Texte, v.a. von Zeitzeugen, berichten von den Sorgen, Reaktionen und den vielfaltigen Aktivitäten angesichts der zunehmenden Verfolgung und Isolation, wobei Selbstbehauptung, Wohlfahrt und Jugendauswanderung im Zentrum stehen.
Die Unterrichtseinheit besteht aus einer Plakatmappe (18 Plakate), einem begleitenden Lehrer-/Schülerbuch, das auch Arbeitsblätter beinhaltet, sowie einer DVD.

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CD ROM Außenseiter

CD ROM Außenseiter – Die Verfolgung der Juden in NS-Deutschland 1933-1938

Durch die Geschichte “Außenseiter – Die Verfolgung der Juden in NS-Deutschland 1933-1938” führt der Schauspieler Michael Shneider. Zeitzeugen, die die damaligen Ereignisse als Jugendliche erlebten, sprechen in Interviewausschnitten über ihre Erinnerungen. Authentisches Filmmaterial sowie historische Fotografien begleiten die Präsentation.

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Deportationen: Täter, Mitläufer, Opfer

Deportationen: Täter, Mitläufer, Opfer

Diese Unterrichtseinheit beleuchtet den historischen Vorgang einer Deportation deutscher Jüdinnen und Juden aus der Region Düsseldorf nach Riga. Anhand eines Berichts, den der verantwortliche Transportführer, SS Schutzhauptmann Salitter, fur seine Vorgesetzten verfasste, und der Zeugenaussage der Überlebenden Hilde Sherman, die sich auf eben diesem Transport befand und den Holocaust überlebte, kann den Lernenden ein komplexer historischer Vorgang aus zwei völlig unterschiedlichen Perspektiven vermittelt werden: der Täter und der Opfer.
Im Basisworkshop wird das Problemfeld Täter-Mitläufer und die Frage der persönlichen Verantwortung abgesteckt. In drei weiteren Zusatzmodulen kann die Thematik auf der Grundlage von historischen Dokumenten ausgedehnt werden auf die Themenfelder Zuschauer/Täter/Profiteure, Erinnerungen Überlebender und Nachkriegsbiographie eines Täters.

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„Bilder des Holocaust“

„Bilder des Holocaust“

Die Unterrichtseinheit ist fur Schuler ab der Jahrgangsstufe 9 konzipiert.
Die Unterrichtseinheit ist fur Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 9 konzipiert.
Sie schildert in chronologischer Abfolge die historischen Ereignisse des Holocaust durch historische Fotografien und Augenzeugenberichte.
Die Poster umfassen thematisch den Aufstieg der Nationalsozialisten in Deutschland, die zunehmende Verfolgung der Jüdinnen und Juden, das Leben in den Ghettos in Osteuropa und die Deportationen in die Vernichtungslager. Auch werden der jüdische Widerstand und das Leben unmittelbar nach der Befreiung thematisiert.
Im Zentrum der Texte stehen u.a. Erfahrungen Jugendlicher und Dilemmata des taglichen Lebens.
Die Einheit beinhaltet Hintergrundinformationen, pädagogische Hinweise für die Lehrenden sowie ein Schülerheft; außerdem Diskussions - und Arbeitsaufträge und 20 Poster.

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„Was geht mich die Geschichte an?“ Den Holocaust im 21. Jahrhundert unterrichten

„Was geht mich die Geschichte an?“ Den Holocaust im 21. Jahrhundert unterrichten

Die Unterrichtseinheit ist für Schüler und Schülerinnen ab der 9. Jahrgangsstufe aller Schularten geeignet. Das Material orientiert sich an den erfolgreich erprobten pädagogischen Grundsätzen der Arbeit in Yad Vashem, versucht diese aber zugunsten einer multiperspektivischen und vor allem transnationalen Sicht auf die Geschichte der Shoah zu erweitern. Auf diese Weise sollen neue Aspekte und Facetten dieser Geschichte erzählt werden, die vielfältige Bezüge, aber auch produktiv zu machende Unterschiede zur Lebenssituation der Lernenden eröffnen. Im Zentrum steht dabei das erprobte Lernen mit biographischen Lebensgeschichten.

Der Preis ist $ 350. Zur Bestellung bitte eine Mail an folgende Adresse schreiben: education.sales@yadvashem.org.il


“Zurück ins Leben. Jüdische Lebenswelten nach dem Holocaust”

CD-ROM “Zurück ins Leben. Jüdische Lebenswelten nach dem Holocaust”

Die deutschsprachige Version dieser CD beruht auf der englischen CD-ROM “Return to Life”, die 1996 von Yad Vashem veröffentlicht wurde. Sie entstand in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und den Landeszentralen für politische Bildung und befasst sich mit den Lebenswegen jüdischer Überlebender zwischen 1945 und 1961. Das Jahr 1961 wird mit der Teilung Deutschlands und der Eröffnung des Eichmann-Prozesses in Israel als markanter Wendepunkt in der Geschichte beider Länder betrachtet.
In der Auseinandersetzung mit den Geschichten der Überlebenden des Holocaust durch Fotos, Texte, Audio- und Videomaterial erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Ausmaße des erlittenen Verlustes und damit in die Dimensionen des Holocaust. Auf der anderen Seite lernen sie aber auch die außergewöhnliche Vitalität der Überlebenden und ihre facettenreichen Wege kennen, auf denen sie sich eine neue Existenz aufbauten. Die CD enthält sechs Kapitel: „Befreiung“, „Verlust“, „Wohin?“, „Lebensbejahung“, „Neustart“ und das neue Kapitel „Deutschland“. Außerdem bietet die CD ein Lexikon, eine Chronik von 1917 bis 1961, acht interaktive Karten, die Datenbank mit Suchmaschine, sowie eine strukturierte Bibliografie.
Systemanforderungen: Windows XP, MAC OS X Version, 512 MB RAM

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„Dir in Liebe gedenken“ - Die Geschichte des Owadjah Baruch

„Dir in Liebe gedenken“ - Die Geschichte des Owadjah Baruch

Im März 1943 wurde der zwanzigjährige Ovadia Baruch gemeinsam mit seiner Familie von Griechenland nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Unmittelbar bei der Ankunft wurde seine gesamte Familie in die Gaskammer geschickt. Ovadia kämpfte um sein Überleben, bis er im Mai 1945 im Konzentrationslager Mauthausen befreit wurde. In Auschwitz traf Ovadia Alisa Zarfati, eine junge jüdische Frau aus seiner Heimatstadt. Trotz der unmenschlichen Bedingungen verliebten sich die beiden ineinander. Der Film beschreibt ihre ungewöhnliche, berührende Liebes- und Überlebensgeschichte in Auschwitz, ihre unglaubliche Begegnung nach dem Holocaust und das Leben in Israel, das sie sich gemeinsam aufbauten.

Dieser Film ist Bestandteil des Projekts „Zeitzeugen und Pädagogik“, eine Kooperation zwischen der International School for Holocaust Studies und dem Multimedia Center der Hebräischen Universität Jerusalem. In diesem Projekt erzählen Überlebende die Geschichte ihres Lebens vor, während und nach dem Holocaust. Die Filme wurden jeweils vor Ort an den Originalschauplätzen der Geschichte gedreht.
Mit großzügiger Unterstützung der Adelson Family Foundation.
Israel 2008, 47 Minuten, DVD

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„Sie war dort und sie hat es mir erzählt“ - Die Geschichte von Hanna bar Yescha

„Sie war dort und sie hat es mir erzählt“ - Die Geschichte von Hanna bar Yescha

Im Sommer 1944 wurde die zwölfjährige Hannah Bar Yesha gemeinsam mit ihrer gesamten Familie von Ungarn nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Bei der Selektion wurde nahezu die ganze Familie in die Gaskammer geschickt. Hannah wurde mit ihrer Mutter und ihren Tanten in Birkenau gefangen gehalten. Dieser berührende Film beschreibt Hannahs Lebensgeschichte – von ihrer Jugend in Ungvár bis zu ihrer Einwanderung in Israel.

Dieser Film ist Bestandteil des Projekts „Zeitzeugen und Pädagogik“, eine Kooperation zwischen der International School for Holocaust Studies und dem Multimedia Center der Hebräischen Universität Jerusalem. In diesem Projekt erzählen Überlebende die Geschichte ihres Lebens vor, während und nach dem Holocaust. Die Filme wurden jeweils vor Ort an den Originalschauplätzen der Geschichte gedreht.
Mit großzügiger Unterstützung der Adelson Family Foundation.
Israel 2008, 49 Minuten, DVD

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„Für dich wird sich der Himmel öffnen“ - Die Geschichte der Malka Rosental

„Für dich wird sich der Himmel öffnen“ - Die Geschichte der Malka Rosental

Malka Rosental wurde 1934 als Marischa Dulberg in Stanislawow/Polen geboren. Sie war die älteste Tochter einer wohlhabenden und gebildeten Familie. Im Zuge der deutschen Besatzung wurde Malkas kleiner Bruder und ihre Mutter umgebracht. Malka wurde von einer polnischen Familie anderthalb Jahre lang in einem Fass versteckt. Ihr Vater schloss sich den Partisanen an. Nach der Befreiung gehörte Malka zu den Überlebenden an Bord des Schiffes „Exodus“. Schließlich wanderte sie 1948 in Israel ein.
1957 lernte Malka Dov Rosental kennen. Sie heirateten und bekamen zwei Töchter. Viele Jahre diente Malka in der israelischen Armee und arbeitete später als Lehrerin.
Ihre ergreifende Lebensgeschichte wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und in Kinderbüchern und Theaterstücken verarbeitet.

Produziert von der Internationalen Schule für Holocaust-Studien, Yad Vashem sowie dem Multimedia-Zentrum der Hebräischen Universität Jerusalem.
Mit großzügiger Unterstützung der Adelson Family Foundation sowie der Claims Conference.
Israel 2009, 54 Minuten, DVD

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„Mein Lodz existiert nicht mehr“ - Die Geschichte von Josef Neuhaus

„Mein Lodz existiert nicht mehr“ - Die Geschichte von Josef Neuhaus

Josef Neuhaus wurde 1924 in der Stadt Lodz/Polen geboren. Er war der älteste Sohn Tuvia und Zvi Herschs, einer gebildeten und wohlhabenden Familie. Im Mai 1940 wurde er zusammen mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester Sofia in das Ghetto Lodz deportiert. Mit der Liquidierung des Ghettos wurde die Familie Neuhaus in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Von dort wurde Josef zuerst in das Konzentrationslager Braunschweig gebracht und danach in andere Lager deportiert. Mit Ende des Krieges war er, als einziger Überlebender seiner Familie, auf sich allein gestellt.
Josef wanderte 1946 nach Israel aus, wo er als Soldat im Unabhängigkeitskrieg kämpfte. In Israel lernte er Janina (geb. Goldberg) kennen, die er 1950 heiratete. Sie bekamen zwei Söhne, Jonathan und Ilan, sowie ein Enkel- und Urenkelkind. Josef diente viele Jahre in der israelischen Armee und übernahm später eine leitende Position im Gesundheitswesen.
Dieser Film legt Zeugnis ab über die wichtigsten Abschnitte und Wendepunkte in Josefs Leben.

Produziert von der Internationalen Schule für Holocaust-Studien, Yad Vashem sowie dem Multimedia-Zentrum der Hebräischen Universität Jerusalem.
Mit großzügiger Unterstützung der Adelson Family Foundation sowie der Claims Conference.
Israel 2008, 41 Minuten, DVD

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„Es gab niemanden, zu dem ich beten konnte“ - Die Geschichte von Avraham Aviel

„Es gab niemanden, zu dem ich beten konnte“ - Die Geschichte von Avraham Aviel

Avraham Aviel (Liponsky) wurde im Jahre 1929 in Dowgalishok, einem Dorf in Polen (heute Weißrussland) geboren. Am 10. Mai 1942 wurde Avraham mitsamt seiner Familie abgeholt. In von ihnen selbst ausgehobenen Gräbern auf dem jüdischen Friedhof von Radun sollten sie ermordet werden. Seine Mutter und einer seiner Brüder wurden getötet. Zusammen mit seinem Bruder Pinchas gelang es Avraham hingegen, in die Wälder zu fliehen. Später wurde sein Bruder jedoch vor seinen Augen ermordet. Im Frühjahr 1943 schloss er sich einer Partisaneneinheit an. Nach der Befreiung ging Avraham im Rahmen der damaligen illegalen Immigration nach Palästina. Im Anschluss an seine Internierung auf Zypern erreichte er Palästina im Jahre 1946. Zwei Jahre später trat er der israelischen Kampfeinheit Palmach bei. 1961 trat er als Zeuge im Prozess gegen den früheren SS-Offizier Adolf Eichmann auf und beschrieb die Ermordung der Jüdinnen und Juden von Radun und Umgebung, die beispielhaft für das tragische Schicksal der Jüdinnen und Juden in Weißrussland sind. Avraham Aviel ist mit Ayala verheiratet. Das Paar hat drei Kinder und Enkelkinder.

Produziert von der Internationalen Schule für Holocaust-Studien, Yad Vashem sowie dem Multimedia-Zentrum der Hebräischen Universität Jerusalem.
Mit großzügiger Unterstützung der Adelson Family Foundation sowie der Claims Conference.
Israel 2010, 57 Minuten, DVD

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„Von Generation zu Genration“ - Die Geschichte von Yisrael Aviram

„Von Generation zu Genration“ - Die Geschichte von Yisrael Aviram

Yisrael Aviram (Kalisky) wurde im Jahre 1926 in der polnischen Stadt Lodz geboren. Als der Zweite Weltkrieg ausbrach, war er dreizehn Jahre alt. 1940 wurde Yisrael mit seiner Familie in das Ghetto Lodz deportiert, wo er einer zionistischen Jugendgruppe beitrat. 1944 kam er in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Dort wurde Yisraels Mutter ermordet und seine Schwester in ein Arbeitslager geschickt. Mit seinem Vater kam er in das Konzentrations- und Arbeitslager Jaworzno, wo sie Zwangsarbeit beim Kohleabbau verrichten mussten. Im Januar 1945 wurden beide aus dem Konzentrationslager Blechhammer befreit. Nachdem sie nach dem Krieg Israels Schwester Henia wiedergefunden haben, erreichten die drei als Teil der Bonei Hanegev Gruppe den Hafen von La Spezia in Italien. Mit dem illegalen Einwanderungsschiff Dov Hoz gelangten sie nach Israel. Sie waren Mitbegründer des Ramot Menashe Kibbutz. Yisrael hat drei Kinder und neun Enkelkinder.

Produziert von der Internationalen Schule für Holocaust-Studien, Yad Vashem sowie dem Multimedia-Zentrum der Hebräischen Universität Jerusalem.
Mit großzügiger Unterstützung der Adelson Family Foundation sowie der Claims Conference.
Israel 2010, 57 Minuten, DVD

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„Woher wird meine Hilfe kommen?“ - Die Geschichte zweier Schwestern: Fanny Rozelaar und Betty Meir

„Woher wird meine Hilfe kommen?“ - Die Geschichte zweier Schwestern: Fanny Rozelaar und Betty Meir

Der Film schildert die Geschichte des mitteleuropäischen Judentums in der Zeit des Holocaust, wie sie von zwei Schwestern erfahren wurde: Fanny Rozelaar und Betty Meir (geborene Ichenhäuser), geboren in Frankfurt am Main in Deutschland. Infolge der Machtübernahme der Nazis im Jahr 1933 und der zunehmenden antijüdischen Maßnahmen in Nazi-Deutschland wurde die 1919 geborene Fanny von ihrer Schule verwiesen. Ihre Familie verließ Deutschland und ließ sich in Amsterdam, Niederlande, nieder. Dort starb der Vater an einem Herzinfarkt. Fanny heiratete Marc Rozelaar wenige Tage nach der deutschen Besetzung der Niederlande. 1942 brachte sie ihren Sohn Uri zur Welt, der in einem Versteck untergebracht wurde, während sie und ihr Mann sich nördlich von Amsterdam versteckten. Die Eltern sahen ihr Kind erst nach Kriegsende wieder. Fanny bekam später zwei weitere Kinder, und 1952 wanderte die Familie nach Israel aus, wo Fanny viele Jahre als Reiseleiterin arbeitete. Betty, die 1923 geboren wurde, blieb zurück, um sich um die Mutter zu kümmern, die nicht in ein Versteck gehen konnte. Die beiden wurden nach Westerbork und später nach Bergen-Belsen deportiert, wo Betty als Krankenschwester arbeitete und so ihre Mutter retten konnte. Gegen Ende des Krieges wurden die beiden im Rahmen eines Gefangenenaustausches freigelassen und in die Schweiz geschickt. Bei Kriegsende erreichten die beiden Marseille und gelangten von dort nach Algerien. 1945 wanderte Betty nach Israel aus und wurde lizenzierte Krankenschwester, heiratete und bekam eine Tochter.Der Film ist Teil der Reihe „Zeugen und Bildung“, ein gemeinsames Projekt der Internationalen Schule für Holocaust-Studien in Yad Vashem und des Zentrums für Unterweisung mit Hilfe von Multimedia an der Hebräischen Universität Jerusalem. In dieser Reihe erzählen Überlebende die Geschichte ihres Lebens – vor, während und nach dem Holocaust. Jeder Film ist an dem Ort gedreht, wo die Ereignisse ursprünglich stattgefunden haben.

Produziert von der Internationalen Schule für Holocaust-Studien, Yad Vashem sowie dem Multimedia-Zentrum der Hebräischen Universität Jerusalem.
Mit großzügiger Unterstützung der Adelson Family Foundation sowie der Claims Conference.
Israel 2010, 60 Minuten, DVD

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