Über den Holocaust

Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und die Politik gegenüber den Juden

„In diesem Teil der Welt [Ost- und Mitteleuropa], leben sechs Millionen Juden,... für die sich die Welt aufteilt in nicht bewohnbare und nicht betretbare Orte."

Chaim Weizman

Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, am 1. September 1939, begann eine neue Phase in der deutschen Politik gegenüber den Juden.

Nach der Eroberung Polens wurden die Juden in Osteuropa in Ghettos konzentriert, während man in Westeuropa mit der Registrierung der Juden und der Enteignung ihres Besitzes begann. Eine antisemitsche rassistische Gesetzgebung wurde auch in Nordafrika eingeführt, und in den Staaten Südosteuropas wurden Juden von den Regimen, die mit Nazi-Deutschland kollaborierten, zu Zwangsarbeiten eingezogen, bei denen zehntausende Juden umkamen.

Der Zweite Weltkrieg veränderte das Gesicht Europas, sowie das der ganzen Welt, und führte zum gewaltsamen Tod von zig Millionen Zivilisten verschiedener Völker und zur Entwicklung und Durchführung eines bestialischen Plans zum Völkermord.